28 Jan
Zweite Halbzeit gewonnen und die Revanche im Blick
SV Anzing gegen SV München Laim II 24:25
10 Dez
TSV Alling - SV Anzing 21:18
TSV Alling - SV Anzing
Mit einem krankheitsbedingt stark dezimierten Kader und nur einer einzigen Auswechselspielerin machte sich unsere wC auf den Weg in den Münchner Westen, um beim Drittplatzierten TSV Alling anzutreten. Trotz dieser alles andere als idealen Voraussetzungen zeigte das Team von der ersten Minute an, dass es sich keinesfalls verstecken würde. Von Beginn an waren die Mädels hellwach, spielten konzentriert und kombinationsstark. Wunderschöne Spielzüge über die Mitte, kluge Einbeziehung der Außen, Greta am Kreis konnte ihre freie Position immer wieder erfolgreich nutzen, das Angriffsspiel lief wie aus einem Guss und auch die Abwehr machte es dem Gegner nicht leicht. Eine echte Besonderheit: Im Laufe der Partie konnten sich alle Feldspielerinnen in die Torschützenliste eintragen.
Keine Mannschaft konnte sich zunächst entscheidend absetzen. Mit einer knappen 9:8-Führung für Alling ging es in die Pause. Direkt nach Wiederanpfiff stellten unsere Mädels auf 9:9 und das Spiel war wieder völlig offen.
Doch im zweiten Durchgang gelang es Alling immer wieder, sich mit bis zu drei Toren abzusetzen. Auch die Auszeit in der 39. Minute beim Stand von 17:14 brachte leider keinen raketenmäßigen Umschwung mehr. Am Ende blieb es beim Drei-Tore-Rückstand und das Spiel endete 21:18.
Einen Vorwurf kann man dem Team jedoch keinesfalls machen. Sie haben gekämpft, clever gespielt, sich gegenseitig unterstützt und trotz der knappen Personaldecke alles gegeben. Leider fielen einige Entscheidungen der „Unparteiischen“ eher zu Ungunsten von Anzing aus, was in einem solch engen Match natürlich doppelt weh tut.
Aber der letzte Schnappschuss verrät es: Die Mädels haben gefightet bis zum Schluss und waren trotz der Niederlage bester Laune.
Und: Die Rückrunde kommt erst noch und damit die zweite Chance gegen Alling.
Ein großer Dank geht wie immer an unsere Trainerinnen Lena Reim und Senta Schlegel für ihre Unterstützung von der Bank sowie an die mitgereisten Eltern und Geschwister, die von der Tribüne aus für großartige Stimmung sorgten. Wir waren zwar nicht viele, aber dafür umso lauter.
Es spielten: Marie-Therese Alte (1), Lorena Cavic (Tor), Josephine Franz (1), Isabel Hummel (5), Anna-Maria Kinne (5), Greta Schlegel (4), Magdalena Springer (1), Lilith Vorbeck (1), auf der Bank: Lena Reim, Senta Schlegel