09 Feb
Löwinnen kämpfen gegen Sauerlach
Es sind noch 3 Spiele bis Saisonende
15 Dez
SV Anzing - TuS Prien 28:37
Zweite Halbzeit gewonnen
Trotz einer deutlichen 28:37-Niederlage (13:23) gegen den TuS Prien zeigten die Handball-Damen des SV Anzing am Sonntagabend im heimischen Sportzentrum eine Leistung, die vor allem eines unterstrich: den starken Zusammenhalt und den unbedingten Willen dieser Mannschaft.
Von Beginn an entwickelte sich ein temporeiches Bezirksliga-Spiel. Anzing suchte mutig den Abschluss und kam immer wieder über den Rückraum und das Tempospiel zu Torerfolgen. Vor allem Mia Wittmann übernahm Verantwortung und war mit 9 Treffern, davon 3 sicher verwandelten Siebenmetern, beste Werferin der Gastgeberinnen. Auch Ina Süßmeier (6 Tore) und Antonia Richter (4 Tore) hielten die Offensive konstant am Laufen.
Prien nutzte jedoch seine Chancen konsequent und setzte sich bereits zur Halbzeit mit 23:13 ab. Doch wer dachte, Anzing würde sich hängen lassen, wurde eines Besseren belehrt. Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Gastgeberinnen kämpferisch, spielten weiterhin mutig nach vorne und zeigten über die komplette zweite Hälfte großen Einsatz.
Besonders hervorzuheben ist dabei die geschlossene Mannschaftsleistung: Treffer von Lara Auschner, Antonia Brummer, Amanda Bryce, Laura Greppmair und Sonja Fröhnhofer zeigten, dass die Last im Angriff auf viele Schultern verteilt wurde. Auch in der Defensive wurde trotz des hohen Tempos viel kommuniziert und gegenseitig ausgeholfen.
Selbst in hitzigen Phasen, mit Zeitstrafen und intensiven Zweikämpfen, blieb das Team geschlossen. Auf und neben dem Feld war deutlich zu spüren, dass diese Mannschaft füreinander einsteht jede Spielerin kämpfte bis zur letzten Minute für das Team.
Am Ende musste sich der SV Anzing einem starken TuS Prien geschlagen geben, kann aber trotz des Ergebnisses stolz auf die eigene Leistung sein. Die Anzinger Damen bewiesen erneut, dass sie für Leidenschaft, Einsatz und eine außergewöhnliche Gemeinschaft stehen - Werte, die im Handball mindestens genauso wichtig sind wie Tore und Punkte.
Es spielten:
Valentina Duwenkamp (Tor), Mia Wittmann (9), Lara Auschner (2), Sandra Pieper, Ina Süßmeier (6), Antonia Brummer (2), Sonja Frohnhöfer (1), Antonia Richter (4), Franziska Bosch, Amanda Bryce (2), Laura Greppmair (2), Lena Reim
Auf der Bank:
Marius Bergmann und Lara Bayer