23 Feb
Löwinnen im Ferienmodus:
Starker Kampf, aber klare Niederlage in Laim
23 Feb
SV Anzing - SG Süd-Blumenau 26:24
26:24 bringt riesige Jubelstimmung
Am 8.2.26 kam es zum spannenden Rückspiel zwischen der wC des SV Anzing und des Tablellen-Dritten, SG Süd-Blumenau. Nachdem man in der Hinrunde noch deutlich mit 17:23 gegen die SG Süd-Blumenau unterlegen war, wollte die Löwinnen diesmal unbedingt Revanche nehmen, auch wenn der Tabellenstand vorher eher Bauchkribbeln als Siegesgewissheit auslöste. Mit Erfolg, denn am Ende stand ein hart erkämpfter 26:24-Sieg auf der Anzeigentafel.
Anzing erwischte einen Traumstart und bereits in der 2. Minute verwandelte Greta S. souverän einen 7-Meter zum 1:0. Beflügelt von diesem Auftakt zogen die Gastgeberinnen schnell auf 3:0 davon. Doch auch bei Blumenau brach schließlich das Eis und in der 9. Minute fiel beim 5:5 der erste Ausgleich.
Eine frühe Auszeit der Anzinger Trainerinnen zeigte Wirkung, denn mit mehr Struktur im Angriff und konsequenterer Abwehrarbeit setzte sich das Team zwischenzeitlich auf drei Tore ab. Allerdings wusste der Gegner Fehlwürfe geschickt für schnelle Gegenstöße zu nutzen, sodass der Vorsprung bis zur Halbzeit auf 12:11 zusammenschmolz.
Nach dem Seitenwechsel glichen die Blumenauerinnen prompt zum 12:12 aus. Zusätzlich musste Anzing eine 2-Minuten-Strafe hinnehmen, keine leichte Phase für die Gastgeberinnen. Das Spiel blieb in der Folge völlig offen. Beim Stand von 18:18, in der 37. Minute, griffen die Trainerinnen erneut zur Auszeit, um ihre Mannschaft auf die entscheidende Schlussphase einzuschwören.
Nach dem 20:20 gelang es Anzing schließlich, sich erneut abzusetzen. Mit großem Kampfgeist und mannschaftlicher Geschlossenheit erspielten sich die Mädels einen Drei-Tore-Vorsprung. Ein Schlüsselmoment folgte in der 49. Minute: in einer ganz wichtigen Phase parierte Torhüterin Lorena bravourös einen 7-Meter und hielt damit ihr Team auf Kurs.
In der Schlussphase ließ sich Anzing den Vorsprung nicht mehr nehmen. Mit dem 26:24-Endstand gelang nicht nur die Revanche für die Hinrundenniederlage, sondern auch ein emotionaler Heimsieg. Der Jubel nach dem Abpfiff war entsprechend groß, dieser Erfolg war das Ergebnis von Kampfgeist, Teamarbeit und einer geschlossenen Mannschaftsleistung.
Fazit der TrainerInnen:
Die Abwehr stand gut und eng. Das Training einer beginnenden 3:2:1-Abwehr haben die Mädels top umgesetzt, nach fünf unkonzentrierten Minuten vor dem zweiten Timeout haben sie sich wieder gefangen und das Spiel klar durchgezogen.
Ein großes Dankeschön geht an die Trainerinnen Lena Reim und Senta Schlegel sowie Alois und Valentina, die von der Bank aus die Mädels immer weiter motiviert haben.
Merci auch wieder den vielen Eltern, Geschwistern und alle Anzinger Fans, die von der Tribüne aus Stimmung gemacht haben und ein dickes Dankeschön an diejenigen Eltern, die im Rahmen des Heimspiels wieder zu einem reibungslosen Ablauf am Pult, Spielfeldrand, im Kiosk und an der Waschmaschine gesorgt haben.
Es spielten: Marie-Therese Alte, Lorena Cavic (Tor), Josephine Franz (3), Mia-Sophie Heudecker, Greta Hofmann, Isabel Hummel (15), Lili Kiesewetter, Anna-Maria Kinne (5), Serafina Pals, Greta Schlegel (3/2), Magdalena Springer, Lilly Unterlechner, Lilith Vorbeck, auf der Bank: Lena Reim, Senta Schlegel, Valentina Duwenkamp, Alois Springer, Amand Bryce