23 Feb
Löwinnen im Ferienmodus:
Starker Kampf, aber klare Niederlage in Laim
01 Mär
ASV Dachau - SV Anzing 28:21
…und doch wie Siegerinnen vom Platz gegangen!
Am 01.03.2026 trat die weibliche C-Jugend des SV Anzing beim Tabellenführer ASV Dachau zum Rückspiel an. Das Hinspiel im November in Anzing war mit 22:37 noch deutlich verloren gegangen, entsprechend groß war der Respekt vor dem Spitzenreiter, als sich die Mädels auf den Weg nach Dachau machten.
Doch in den vergangenen Monaten ist viel passiert, denn dank des unermüdlichen Einsatzes der Trainerinnen ist die Mannschaft sichtlich gereift. Besonders an der Abwehrarbeit wurde intensiv gefeilt und genau das sollte sich an diesem Nachmittag eindrucksvoll zeigen.
Gleich zu Spielbeginn war spürbar, dass sich Anzing keinesfalls kampflos geschlagen geben wollte. Erst in der 3. Minute fiel das erste Tor der Partie. Und das für den SV Anzing! Marie-Therese Alte traf von der Außenposition zur 1:0-Führung. Dachau musste bis zur 4:18 Minute warten, um zum 1:2 zu verkürzen und glich erst drei Minuten später zum 2:2 aus. Schon da war spürbar, wie leidenschaftlich und konzentriert die Anzingerinnen zu Werke gingen.
Es entwickelte sich ein spannendes Spiel auf Augenhöhe. Dachau lag meist mit ein bis zwei Treffern vorne, doch die Anzinger Mädels blieben hartnäckig dran. Jeder Ball wurde erkämpft, in der Abwehr wurde verschoben, ausgeholfen und konsequent zugepackt. Zur Halbzeit stand es 12:10 für den Tabellenführer, dieses Ergebnis spiegelte den Spielverlauf absolut wider und zeigte, wie stark sich Anzing im Vergleich zum Hinspiel präsentierte.
Auch in der zweiten Hälfte ließen die Gäste nicht locker. Der Rückstand betrug nie mehr als drei Tore. Drei gelbe Karten zeugen vom kämpferischen Einsatz und in der 42. Minute, beim Stand von 21:18, musste Anzing zusätzlich eine Zwei-Minuten-Strafe hinnehmen. Diese Phase nutzten die Dachauerinnen clever, um sich etwas abzusetzen.
Dass der Endstand von 28:21 dennoch hart erarbeitet werden musste und nicht, wie so oft für Dachau, in einem zweistelligen Abstand endete, ist letztendlich auch Lorena im Tor zu verdanken, die mit starken Paraden ihr Team immer wieder im Spiel hielt.
Mädels, Respekt für Euren Einsatz! Ihr habt bis zum Schluss als Team zusammen gekämpft, das im Training Gelernte mutig umgesetzt, eindrucksvoll gezeigt, welches Potenzial in jedem Einzelnen von Euch steckt und viele konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Ihr könnt stolz auf euch sein und den Dachauer Fans habt ihr immer wieder ordentlich den Puls nach oben getrieben.
Ein großer Dank geht an die Trainerinnen Lena Reim und Senta Schlegel, sowie Alois Springer, für die hervorragende Arbeit, die wir in den Spielen von der Tribüne aus immer wieder bestaunen dürfen.
Ebenso bedanken wir uns bei den mitgereisten Eltern. Wir waren zwar nicht viele, dafür aber umso hörbarer, auch ganz ohne Trommeln oder eine Trompete.
Es spielten: Marie-Therese Alte (1), Lorena Cavic (Tor), Josephine Franz (1), Mia-Sophie Heudecker, Greta Hofmann, Isabel Hummel (11), Lili Kiesewetter (1), Anna-Maria Kinne (1), Franziska Modl (1), Serafina Pals (2), Greta Schlegel (1), Magdalena Springer (2), Lilith Vorbeck, auf der Bank: Lena Reim, Senta Schlegel, Alois Springer