03 Mai
mA-Jugend des SV Anzing besteht auch zweite Quali-Runde
Heimturnier wird zum Handball-Krimi
17 Mai
mA-Jugend -Regionalliga
Energieleistung sichert die Qualifikation der mA zur Regionalliga 2026/27
In einem sehr schweren und langen Turnier sichert sich die mA der Anzinger Löwen verdient die Qualifikation zur Regionalliga 2026/27. Mit dem ersten Anpfiff um 10 Uhr und dem letzten Spiel um 19 Uhr lag ein wahrer Handball-Marathon vor der Mannschaft – körperlich wie mental eine enorme Herausforderung.
Der Turniertag begann denkbar schwierig mit dem Auftaktspiel gegen die Gastgeber des TSV Herrsching. Bis zum 4:4 verlief die Partie ausgeglichen, doch anschließend nutzte Herrsching eine Schwächephase der Anzinger konsequent aus und setzte sich auf 8:4 ab. Diesen Rückstand konnten die Löwen nicht mehr verkürzen, sodass das erste Spiel am Ende klar mit 8:14 verloren ging.
Zwei Stunden später stand das zweite Spiel gegen den HBC Nürnberg an – ein echtes Endspiel, wollte man die Chance auf die Qualifikation wahren. Entsprechend konzentriert und kämpferisch präsentierte sich die Mannschaft von Beginn an. In einer engen Partie lag Anzing lediglich zweimal in Rückstand. Die entscheidende Phase kam beim Spielstand von 9:9, als die Löwen mit einem starken 4:0-Lauf auf 13:9 davonzogen. Dieser Vorsprung brachte die nötige Sicherheit, und am Ende stand mit einem 14:11-Erfolg der erste Sieg des Tages fest.
Im dritten Spiel wartete mit dem VfL Günzburg der klare Turnierfavorit. Das Team war nur knapp in der Qualifikation zur Jugendbundesliga gescheitert und trat entsprechend selbstbewusst auf. Die Anzinger Löwen entschieden sich, mit Blick auf das entscheidende letzte Spiel sowie die B-Jugend-Qualifikation am darauffolgenden Tag, Kräfte zu sparen und traten lediglich mit einem Kader von neun Spielern an. Das Spiel wurde daher nicht mit letzter Konsequenz geführt und ging deutlich mit 12:23 verloren.
Damit war die Ausgangslage vor dem vierten und letzten Turnierspiel gegen die HSG Dietmannsried/Altusried klar: Ein Sieg bedeutete die direkte Qualifikation zur Regionalliga, eine Niederlage hätte ein Entscheidungsturnier am darauffolgenden Wochenende zur Folge gehabt. Entsprechend fokussiert und taktisch hervorragend eingestellt von den Trainern Florim Hoxha und Kreshnik Krasniqi, denen an dieser Stelle ein ganz besonderer Dank gilt, gingen die Löwen in die Partie.
Der Start verlief jedoch zunächst nervös – schnell lag man mit 0:2 zurück. Doch die Mannschaft zeigte Moral, kämpfte sich in die Begegnung und drehte das Spiel bis zur Halbzeit auf eine 5:3-Führung. Kurz nach der Pause fiel beim Stand von 5:4 dann die Vorentscheidung: Nach einem schweren Foul eines wichtigen gegnerischen Spielers folgte die Rote Karte. In der Folge nutzten die Anzinger ihre Überzahl konsequent und setzten sich, lautstark unterstützt durch die mitgereisten Fans, Tor um Tor ab. Während der Gegner nur noch drei Treffer erzielen konnte, gelangen den Löwen elf eigene Tore. Das Spiel endete klar mit 16:7.
Mit diesem überzeugenden Sieg sicherte sich die mA der Anzinger Löwen die Qualifikation zur Regionalliga 2026/27 – eine echte Energieleistung, insbesondere angesichts des langen Turniertages und des sehr kleinen Kaders.
Danach kannte der Jubel keine Grenzen mehr: Spieler, Trainer und mitgereiste Unterstützer feierten gemeinsam diesen verdienten Erfolg, der einmal mehr den starken Teamgeist und die beeindruckende Moral der Mannschaft unter Beweis stellte.
Es spielten Adam (20), Finauer, Gruber (5), Hierner, Langstein (8), Lepple (8), Oellerer (2), Patzer T., Riedelsheimer (3), Seyfried (4), Strasser
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