01 Feb
Deutliche Niederlage in Erlangen
- aber deutlicher als erhofft
08 Dez
mA-Jugend - Regionalliga
Auswärtskrimi in Sulzbach-Rosenberg - Heimspiel gegen Ottobeuren: Aufholjagd und erneuter Rückschlag
Zwei Spiele, zwei knappe Niederlagen – und doch viel, worauf sich aufbauen lässt. Sowohl auswärts beim HC Sulzbach-Rosenberg als auch zuhause gegen den TSV Ottobeuren zeigten die Anzinger Löwen große Moral und Kampfgeist, mussten sich am Ende aber jeweils knapp geschlagen geben.
Bereits vor dem Anpfiff stand die Mannschaft vor großen Herausforderungen: Verletzungsbedingt reiste man mit lediglich acht Feldspielern an. Die Personalsituation verschärfte sich noch, als ein weiterer Spieler bereits in der ersten Halbzeit nach einer Rippenprellung und einer Gehirnerschütterung nicht mehr eingesetzt werden konnte.
Trotz dieser Rückschläge entwickelte sich über die gesamte Spielzeit ein äußerst enger und intensiver Schlagabtausch. Nach einer frühen 3:1-Führung wechselte das Spiel ständig hin und her – 6:6, 9:9, 13:13 lauteten die Zwischenstände. Auch nach der Pause blieb es spannend: 19:16, 22:22 und 26:26 zeigten, wie ausgeglichen die Partie war.
Am Ende fehlte das letzte Quäntchen Glück: Mit 30:31 musste man sich denkbar knapp geschlagen geben. Angesichts der Umstände wäre ein Punkt mindestens verdient gewesen. Dennoch bleibt festzuhalten: Trotz aller Widrigkeiten reichte der enorme Kampfgeist beinahe für etwas Zählbares.
Im Heimspiel gegen Ottobeuren erwischten die Löwen einen völlig unkonzentrierten Start. Zwar wurden in der Abwehr immer wieder Bälle gewonnen, diese aber im Angriff sofort wieder verschenkt. Der Gegner nutzte dies konsequent und setzte sich über 0:4 bis auf 4:11 nach nur 14 Minuten ab.
Was dann folgte, sprach jedoch klar für die Moral der Mannschaft: Angetrieben vom lautstarken Heimpublikum kämpften sich die Löwen Tor um Tor zurück und verkürzten bis zur Halbzeit auf 15:17.
Nach Wiederanpfiff folgte die beste Phase der Anzinger: In der 36. Minute gelang erstmals die Führung zum 19:18. Leider verlor man anschließend wieder kurzzeitig den Faden und geriet erneut in Rückstand (19:21, 20:24). Doch auch diesmal gab sich die Mannschaft nicht auf, kämpfte sich erneut auf 23:24 und 26:28 heran, ehe Ottobeuren wieder auf 26:31 davonzog. Selbst danach blieb das Spiel offen – beim 30:32 war nochmals alles möglich.
In den letzten vier Minuten wurde die Partie jedoch entscheidend beeinflusst: Gleich drei Zwei-Minuten-Strafen gegen die Anzinger Löwen machten eine erneute Aufholjagd nahezu unmöglich. Nicht alle Entscheidungen waren dabei verständlich. Die sehr jungen Schiedsrichter bemühten sich sichtlich, doch die Schlussminuten gehörten sicher nicht zu den glücklichsten ihrer Leitung. Der Endstand von 32:36 spiegelt den tatsächlichen Spielverlauf nur unzureichend wider.
Ausblick
Auch wenn am Ende beide Partien verloren gingen, bleibt vor allem eines hängen: Moral, Einsatz und Kampf bis zur letzten Sekunde. Genau aus dieser Einstellung gilt es nun Energie zu ziehen, um im nächsten Spiel endlich wieder einen Sieg einzufahren.

30 Okt
mA unterliegt Kempten nach starker kämpferischer Leistung mit 23:26