10 Mai
Sieg zum Saisonabschluss
Abschied - Hoher Sieg - Grillfest
04 Mai
VfL Günzburg - SV Anzing 28:26
Löwen unterliegen im Schwabenland mit 26:28
Montag, 4. Mai 2026, mit freundlicher Genehmigung Ebersberger Zeitung / Lokalsport / Münchner Merkur
HANDBALL – REGIONALLIGA
Löwen schnuppern an Überraschung
Anzinger Männer wehren sich und unterliegen spät in Günzburg. Anzing – Vier Minuten vor Spielende scheint das Momentum, das bis lang in dieser Handballpartie wie ein Metronom hin und her gependelt ist, noch ein mal auf die Seite des SV Anzing zu schwingen. So bringt nicht nur Oskar Trummer seine Löwen im Regionalligaduell beim VfL Günzburg auf 26:27 heran. Sondern kurz darauf pariert SVA-Keeper Felix Hertlein auch noch einen Siebenmeter. „ Vom Einsatz und von der Mentalität her war das ein sehr guter Auftritt. Anzings Löwen-Trainer Kay Hoffmann nach der knappen Niederlage in Günzburg. „ „Da schien es so, als könnten wir das Spiel noch mal drehen“, wird Anzings Trainer Kay Hoffmann später sagen. Doch dann leistet sich sein Team erst ein Stürmerfoul, kassiert im nächsten Angriff ein unglückliches Gegentor und bringt danach die Kugel nicht mehr im gegnerischen Gehäuse unter. Und so bleibt es für die Löwen beim kurzen Schnuppern am Sieg, ehe sie sich letztlich mit 26:28 (14:17) Toren geschlagen geben müssen. „Es waren ein paar Kleinigkeiten, die am Ende den Ausschlag gegeben haben“, resümiert Hoffmann. Insgesamt habe sich sein Team gegen den Tabellenfünften aber teuer verkauft, lobt der Coach. „Vom Einsatz und von der Mentalität her war das ein sehr guter Auf tritt.“ Dabei rauschen die ersten zwei Treffer dieses Abends ins Gehäuse von SVA-Tor wart Felix Hertlein. Da nach jedoch kommen die Gäste in Fahrt, gleichen aus und ziehen auf 7:3 davon. Aber auch diese Führung ist nicht von langer Dauer: Bis zur Pause gewinnt erneut Günzburg die Oberhand, so dass es mit einem 14:17 in die Kabinen geht. „Wir hatten uns vorgenommen, eine aggressive Abwehr zu spielen, und das hat richtig gut geklappt“, lobt Hoffmann. Tatsächlich haben es die Gäste ihrer starken Deckung – und einem torhungrigen Florim Hoxha – zu verdanken, dass sie zu Beginn des zweiten Abschnitts abermals herankommen und eine Viertelstunde vor Schluss die Führung wieder an sich reißen können. Beim Stand von 23:23 in der 45. Minute bahnt sich dann ein Herzschlagfinale an, und tatsächlich bleibt es spannend bis kurz vor Schluss. „In der Endphase haben wir vielleicht den einen oder anderen Fehler zu viel gemacht“, sagt Löwen-Coach Kay Hoffmann. Und doch sei er nach der 26:28-Niederlage nicht allzu enttäuscht gewesen. „Ganz einfach, weil wir ein richtig gutes Spiel gemacht haben.“
PATRIK STÄBLER
Anzing: Hertlein, Mayr – Hoxha (8/5), Trummer (4), Felber (3), Ehrenstorfer (3), Lenkeit (2), P. Hofmann (2), J. Hofmann (1), Krasniqi (1), Meermann (1), Schnabel (1), Kiefel, Steininger, Finauer