11 Feb
Spitzenreiter eine Nummer zu groß
Niederlage in Regensburg
15 Jan
Herren 1 -Regionalliga
Der "Sumpfler" aus Würzburg stehen mehr unter Druck
Am Samstag, 17. Januar 2026, um 19.30 Uhr steht für den SV Anzing die Auswärtspartie bei der DJK Waldbüttelbrunn ("die Sumpfler") an. Als aktueller Achter der Regionalliga mit 11:13 Punkten geht Anzing mit klarer Zielsetzung in dieses Spiel: Mit einem Erfolg sollen wichtige Big Points eingefahren und der Abstand zu den unteren Tabellenregionen weiter vergrößert werden. Nach dem intensiven und bis zuletzt offenen 36:38 gegen den VfL Günzburg gilt es nun, die dort gezeigte Leistung in Zählbares umzumünzen.
Die DJK Waldbüttelbrunn steht derzeit auf dem drittletzten Tabellenplatz (5:17 Punkte), hat aber bereits mehrfach gezeigt, dass sie eine echte Wundertüte sein kann. Besonders das überraschende Unentschieden gleich zum Saisonauftakt beim VfL Günzburg unterstreicht, dass der kleine Kader keineswegs unterschätzt werden darf. Offensiv tragen vor allem Linus Dürr (53 Tore) und Lukas Lutz (39 Tore) viel Verantwortung und prägen das Angriffsspiel der Gastgeber. Entsprechend gefordert wird die Anzinger Defensive sein, von Beginn an kompakt und konsequent zu agieren.
Beim SV Anzing bleibt die Kadersituation angespannt. Florim Hoxha kehrt vom Nationalmannschaftslehrgang des Kosovo zurück, Maximilian Lenkeit stand zuletzt erstmals wieder im Kader und macht spürbare Fortschritte, sodass er behutsam wieder an das Regionalliga-Niveau herangeführt wird. Fraglich sind aber weiterhin die Einsätze von Oskar Trummer, Jussi Hofmann und Jakob Rappold, während Finn Meermann aus privaten Gründen fehlen wird. Die Marschroute ist dennoch klar, wie Basti Erber betont: „Es wird kein schönes Spiel, sondern eines, das man über Haltung und Einsatz gewinnt. Wenn wir bereit sind, jeden Zweikampf anzunehmen und füreinander zu arbeiten, dann nehmen wir dort auch etwas mit.“
Mit dieser Einstellung, dem nötigen Fokus und dem Willen, die eigenen Stärken konsequent auf die Platte zu bringen, reist der SV Anzing optimistisch nach Waldbüttelbrunn – in dem Bewusstsein, dass genau solche Spiele den weiteren Saisonverlauf prägen können.